Stabsbunker

2/2016


Gesprengte Bunkeranlage
Gesprengte Bunkeranlage

 

Diese Bunkeranlage getarnt als Landhaussiedlung täuschte eine friedliche Ortschaft vor. Die ersten Arbeiten hierzu begannen im Jahre 1937. In 12 Stunden-Schichten und mit bis zu 2000 Arbeitern gleichzeitig, errichtete man bis Mai 1939 die Rohbauten der Anlage. Im Dezember 1939 waren die 12 Bunkerhäuser fertig gestellt. In den großen Häuserblöcken war das Oberkommando des Heeres untergebracht. Zwischen 1946 und 1948 versuchten die Sowjets die Gebäude zu sprengen.

Außenansicht


Anlage täuschten die als Landhaussiedlung getarnten Stabsbunker "Maybach I" und "Maybach II" eine friedliche Ortschaft vor. In den großen Häuserblöcken war das Oberkommando des Heeres untergebracht. Ende der 1930er Jahre arbeiteten in dem unterirdischen Postamt 300 Leute pro Schicht. An den 70 Vermittlungsplätzen wurden per Hand täglich 120 000 Gespräche weitergegeben. Nach dem Krieg wurden die Bunker und der "Zeppelin" gesprengt. Später nahm die Rote Armee die Fernmeldezentrale wieder teilweise in Betrieb.

Wünsdorf: Alte Bunker im Landhausstil | Reise - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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