Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

》Albert Einstein (1879-1955)《

SPORT FREI

Russische Turnhallen

In der DDR waren zwischen 350000 bis 500000 sowjetische Soldaten stationiert. Im Alltag der Rekruten die zuerst drei, später zwei Jahre dienten, gab es kaum Abwechslung. Selten konnten sie die Kasernen verlassen, da Kontakte zu DDR Bürgern verboten waren. Eine willkommene Ablenkung vom militärischen Drill war die sportliche Betätigung. So gab es an vielen GSSD Standorten große Turnhallen. Oftmals findet man aber auch in den Kasernen kleinere Sporträume in den Dachböden. Die benötigten Turngeräte wurden häufig von den Soldaten selber hergestellt. So wurden zum Beispiel schwere Panzerkettenglieder zum Gewichtheben genutzt. Noch heute kann man teilweise in den verlassenen Gebäuden die Sportgeräte vorfinden.


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